Wir trauern!

Wir erhielten die schmerzliche Nachricht, dass am 07. August unserer Kamerad Brandinspektor Georg Jung im Alter von 86 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist.

Kamerad Jung widmete sein ganzes ehrenamtliches Schaffen und Wirken bis zuletzt der Feuerwehr, in der er sich 67 Jahre für den Dienst am Nächsten mit ganzer Kraft engagierte.

Von 1992 bis 1997 fungierte er als stellvertretender Wehrleiter der FF Ebersbach/Sa. und übernahm danach die Leitung der Alters- und Ehrenabteilung, welche er bis 2013 führte.

Unser Beileid gilt den Hinterbliebenen. Sein Andenken werden wir in Ehren bewahren.
In tiefempfundener Anteilnahme

Wehrleitung und Kameradschaft der OF Ebersbach/Sa.

Zu vill und zu wing is e Ding

Ein Oberlausitzer Sprichwort beschreibt die Situation ganz gut, die wir am 25.06. im Stadtgebiet erleben mussten. Während noch am Freitagabend bzw. Sonnabendvormittag bei Übungsdiensten festgestellt werden musste, dass auf Grund der lang anhaltenden Trockenheit eine Wasserentnahme aus der Spree bzw. dem Raumbuschflössel zu Löschzwecken nur noch eingeschränkt bzw. mit Schwierigkeiten möglich ist, war nur eine Stunde später so viel Wasser über der Stadt niedergegangen, dass es zu erheblichen Problemen und ca. 15 Einsatzstellen für unsere Stadtfeuerwehr kam.

Unnötiges „Osterfeuer“

Am Ostersonntag zur besten Kaffeezeit wurden unsere Kameradinnen und Kameraden zu einem „Osterfeuer“ alarmiert, was so wirklich nicht hätte sein müssen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Wer Hinweise hat, dass sich in der Nacht von Samstag auf Ostersonntag an der Stelle (Kottmarsdorfer Straße nach dem Ortsausgang Ebersbach-Neugersdorf) Personen aufgehalten haben, kann sich gerne an die Stadtverwaltung oder die nächste Polizeidienststelle wenden.

Einsatzreicher Jahresbeginn

Mit 28 Einsätzen für unsere Ortsfeuerwehr bzw. 39 Einsätzen für die Stadtfeuerwehr Ebersbach-Neugersdorf bis Ende Februar begann das Jahr 2022 so einsatzreich wie lange nicht mehr. Das Einsatzspektrum reichte von Hilfeleistungen wie Türnotöffnungen, Sturmschadenbeseitigung und Verkehrsunfällen über kleinere und größere Brandeinsätze. Aber auch Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen oder andere technische Einrichtungen waren zu verzeichnen. Einen Überblick über das bisherige Einsatzgeschehen unserer Ortsfeuerwehr in diesem Jahr erhalten Sie hier.

Dienstbetrieb wird wieder aufgenommen

Nachdem die Fallzahlen an Corona-Neuinfektionen wieder deutlich zurückgehen und der Gesetzgeber gewisse Erleichterungen möglich macht, wird ab März der Dienstbetrieb wieder aufgenommen, um schrittweise zur Normalität zurückzukehren. Insofern finden wieder Ausbildungsdienste der aktiven Abteilung und der Jugendfeuerwehr statt und auch die Kameradinnen und Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung haben wieder die Möglichkeit, sich zu treffen bzw. Arbeiten im Feuerwehrmuseum zu verrichten. Das Ganze geschieht selbstverständlich immer noch unter Beachtung eines angepassten Hygieneplans, um die Ansteckung untereinander zu vermeiden und die Einsatzbereitschaft nicht zu gefährden.

Durch die getroffenen Maßnahmen konnte auch in der letzten Corona-Welle die Einsatzbereitschaft der Gesamtwehr jederzeit gewährleistet werden. Und dies war auch notwendig, denn wir erlebten einen derart einsatzreichen Jahresbeginn, wie wir ihn bisher noch nicht hatten.

Dienstbetrieb weitgehend eingestellt

Auf Grund des derzeit dramatischen Anstieges der Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Görlitz und in unserer Stadt wurde der Dienstbetrieb beider Ortsfeuerwehren weitgehend eingestellt. Ziel der Maßnahme ist es, nicht zwingende Kontakte unter den Feuerwehrangehörigen zu vermeiden. Daher finden bis auf Weiteres nur noch Aktivitäten statt, die der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft dienen, wie Überprüfungen und Wartungen der Ausrüstung durch die Gerätewarte. Selbstverständlich rücken wir auch zu Einsätzen aus, jedoch werden dabei die Fahrzeuge nicht voll besetzt und dafür eher mal ein Fahrzeug mehr zum Einsatz gebracht, als es unter normalen Umständen der Fall wäre, um auch während der Einsatzfahrt soweit wie möglich noch einen gewissen Abstand der Kameraden untereinander zu gewährleisten. Im Übrigen arbeiten wir nach einem Hygieneplan, der ebenfalls gewisse Schutzmaßnahmen vorsieht.

Wir hoffen so, weiterhin einsatzbereit zu bleiben und krankheits- oder quarantänebedingte Ausfälle möglichst gering zu halten.

Ein weiteres Mal müssen die Angehörigen aller Abteilungen daher leider wieder nach einem anstrengenden und zun Teil nervenaufreibenden Jahr erneut auf den Jahresabschlussdienst, d.h. eine Weihnachtsfeier verzichten. Ein weiteres Jahr besteht somit nur aus Ausbildung und Einsätzen, ohne gemütliches Beisammensein und die nötige Pflege der Kameradschaft. Wir hoffen sehr, dass sich die Situation im nächsten Jahr wieder normalisiert und ehrenamtlicher Feuerwehrdienst auch wieder Spaß macht und nicht nur aus Arbeit und Pflicht besteht, denn die Kameraden leisten ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich was auf Dauer nur funktioniert, wenn auch die Kameradschaftspflege, die Organisation oder Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen und das gesellige Zusammensein möglich sind. Dies war in den letzen beiden Jahren eher nicht der Fall. Hoffen wir auf einen verantwortungsbewussten Umgang Aller mit der derzeit schwierigen Situation und die baldige Normalisierung der Lage.

Übung macht den Meister

Zu einer unklaren Rauchentwicklung auf der Adam-Ries-Straße im OT Ebersbach/Sa. wurde unsere Ortsfeuerwehr am 10.11.2021 um 17:36 Uhr alarmiert. Wir rückten mit HLF 10, TLF 16/25 und DLK 23/12 aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass es in der Waschhalle eines Unternehmens zu einer Rauchentwicklung gekommen war und ein Mitarbeiter noch vermisst wurde.

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Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr zur Suche nach der vermissten Person und Brandbekämpfung vor, während die Besatzung des TLF die Wasserversorgung von einer Zisterne in der Nähe aufbaute und die DLK sich um die Ausleuchtung des Geländes kümmerte. Die Person wurde unter einer Hubarbeitsbühne gefunden und der Brandherd entpuppte sich als brennender Hochdruckreiniger. Nachdem die Person ins Freie gebracht worden war, wurde der Brand gelöscht. Unterdessen ging ein zweiter Trupp unter schwerem Atemschutz ins Gebäude, um angrenzende Räume zu kontrollieren. Hierbei wurden zwei weitere Personen im Gebäude entdeckt und nach draußen gebracht. Ein Trupp nahm noch ein Rohr im Außenangriff vor.

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Verletzt wurde niemand und es entstand auch kein Sachschaden, da es sich hierbei um eine Einsatzübung handelte. Wir danken dem Geschäftsführer und Inhaber sowie den Mitarbeitern der Fa. Lutat Arbeitsbühnen dafür, dass wir das neue Firmengelände für die Übung nutzen durften sowie für die anschließende Führung duch den Betrieb.

Sturmtief Hendrik zieht ohne größere Schäden über die Stadt

Während in weiten Teilen Deutschlands, Sachsens und des Landkreises die Feuerwehren im Dauereinsatz sind um umgestürzte Bäume und andere Gefahren zu beseitigen, hinterlässt das Sturmtief in unserer Stadt keine nennenswerten Schäden. Lediglich im OT Ebersbach/Sa. musste ein umgestürzter Baum im Bereich Oststraße durch die Kameraden beseitigt werden.

Europäischer Tag des Notrufs am 11.02.

Der 11. Februar ist der Europäische Tag des Notrufs 112. Das Datum 11.2. wurde ganz bewusst gewählt. Bereits seit Dezember 2008 erreichen die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) die Notfalldienste aus allen Fest- und Mobilfunknetzen in allen 27 Mitgliedstaaten gebührenfrei unter dieser europaweit einheitlichen Notrufnummer.

Wann sollten Sie die 112 anrufen?

Wählen Sie die 112 im Notfall, um einen Rettungswagen oder die Feuerwehr zu rufen. Wenn Sie dringend einen Arzt brauchen (Lebensgefahr), Zeuge eines schweren Verkehrsunfalls werden oder feststellen, dass ein Gebäude brennt, dann ist die 112 die richtige Notrufnummer.

Wann sollen Sie die 112 nicht anrufen?

Sie fühlen sich sehr krank und können deshalb nicht zum Arzt gehen, dann erhalten Sie schnell Hilfe beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117.

Rufen Sie die 112 niemals für Verkehrsmeldungen, Wetterberichte, allgemeine Informationen oder Fragen an, denn unnötige Anrufe können das System überlasten und so das Leben derer gefährden, die wirklich dringend Hilfe benötigen.
Scherzanrufe können ebenfalls die Reaktion auf echte Notfälle verzögern. Wegen der hohen Zahl von falschen Notrufen haben zahlreiche Länder beschlossen, die 112 für Anrufe von Mobiltelefonen ohne SIM-Karte zu sperren.

Quelle: Pressestelle Landratsamt Sächssiche Schweiz-Osterzgebirge