Brandstifter treibt sein Unwesen im OT Ebersbach/Sa.

Sicher wollten die Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr, wie jeder andere normale Mensch auch, ruhige und friedliche Osterfeiertage verbringen. Durch den Irrsinn eines Brandstifters wurden es aber Osterfeuertage bzw. -nächte, denn es hat den Anschein, als wären alle sechs Brände über die Feiertage vorsätzlich gelegt worden. Zwar müssen die Ermittlungsergebnisse der Polizei noch abgewartet werden, aber soviel Zufall kann es doch eigentlich gar nicht geben.

Vier Fahrzeuge, eine Scheune und ein Containerstellplatz wurden ganz oder teilweise ein Raub der Flammen  und alle Einsatzstellen lagen räumlich und zeitlich dicht beieinander.

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Pkw-Brand Hermann-Wünsche-Straße

 

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Brand Containerstellplatz Cam.-Gocht-Straße

In der Nacht zum Ostersonntag brannte zunächst ein Pkw auf der Camillo-Gocht-Straße. Wenig später standen Teile der Fassade einer Scheune auf der August-Bebel-Straße in Flammen. In der Nacht vom Ostermontag zu Dienstag ging erst ein Pkw auf der Georgswalder Straße in Flammen auf, es folgte ein weiteres Fahrzeug auf der Goethestraße, welches durch die Neugersdorfer Kameraden gelöscht wurde. Wenig später vernichtete das Feuer das Fahrzeug eines unserer Kameraden auf der Hermann-Wünsche-Straße. Zuletzt brannte dann ein Containerstellplatz direkt unter den Fenstern des Bundespolizeistandortes auf der Cam.-Gocht.-Straße. Dass dies für unsere Kameraden zwei schlaflose Nächte bedeutete, spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle. Viel schlimmer ist für die jeweils Betroffenen der Verlust des hart erarbeiteten Eigentums, den ggf. keine Versicherung ersetzen wird.

Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass es der Polizei rasch gelingen wird, den verrückten Zündler zu ermitteln und ihm die Taten nachzuweisen, sodass die Anwohner im betroffenen Stadtteil und unsere Kameradinnen und Kameraden wieder ruhig und friedlich schlafen können, ohne ständig in Sorge zu leben, was als nächstes in Flammen aufgeht.

Wer Hinweise zu der Brandserie hat oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, kann sich gerne an das Polizeirevier Zittau-Oberland wenden. Tel.: 03585/620. Die Polizei und wir sind für jeden Hinweis dankbar.

Zwei Osterfeuer der unschönen Art

Auch in unserer Region ist es eine lange Tradition, zu Ostern Feuer anzuzünden und in geselliger Runde den Winter zu verabschieden. Trotz der großen Trockenheit sind wohl alle in der Stadt angemeldeten Osterfeuer ordnungsgemäß durchgeführt worden, ohne dass es zu Komplikationen kam.

Unsere Feuerwehr hatte dennoch nur eine kurze Nacht zum Ostersonntag, da es zwei Feuer zu löschen gab, die mit der österlichen Tradition so gar nichts zu tun hatten.

So fing um 21:50 Uhr ein auf der Camille-Gocht-Straße parkender Pkw Feuer.

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Wenig später brannte ganz in der Nähe auf der August-Bebel-Straße eine Scheune auf einem leerstehenden Grundstück.

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Durch den raschen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden konnte in beiden Fällen Schlimmeres verhindert werden. Rätselhaft blieb aber jeweils zunächst die Brandursache. Die Landespolizei wird sich nun damit beschäftigen müssen und hat ihre Ermittlungen bereits aufgenommen.

Näheres zu den Einsätzen finden Sie unter dem Menüpunk Einsätze 2019.

Stürmischer Eberhard sorgt für unruhige Nacht und Schäden

Das Sturmtief „Eberhard“ hat beiden Ortsfeuerwehren in der Nacht vom 10. auf den 11. März eine unruhige Nacht bereitet. Insgesamt waren an 7 Einsatzstellen sturmbedingte Schäden zu beseitigen. Meistens waren Bäume umgestürzt und blockierten Straßen. In einem Fall waren herabstürzende Dachziegel Ursache für einen Einsatz. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

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Auf Weisung der IRLS Ostsachsen wurde die Ortsfeste Landfunkstelle besetzt und die Einsätze darüber koordiniert. Gegen 01:45 Uhr waren alle bis dahin bekannten Einsatzstellen abgearbeitet.

Einsatzreicher Jahresbeginn

Der Februar ist noch nicht ganz vorüber und wir blicken bereits auf 19 Einsätze zurück. Darunter  waren 8 Brände, 8 Hilfeleistungen, 2 Alarme durch automatische Brandmeldeanlagen und eine Fehlalarmierung. Glücklicherweise waren aber keine Großbrände oder schwere Verkehrsunfälle dabei. Um jedoch auf alles vorbereitet zu sein, treffen sich unsere Mitglieder regelmäßig zu Aus- und Fortbildungsdiensten entsprechend unseres Dienstplanes. Falls Sie sich für unsere Arbeit interessieren besuchen Sie uns auf dieser Homepage, wo wir über das aktuelle Einsatzgeschehen regelmäßig berichten oder kommen Sie einfach mal zu unseren Diensten am Gerätehaus vorbei und sprechen Sie mit uns.

Frohes neues Jahr!

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Wir wünschen allen Besuchern unserer Homepage ein glückliches, gesundes und unfallfreies Jahr 2019 sowie 365 Tage Erfolg, Freude und Spaß. Und wenn Sie noch nach guten Vorsätzen suchen die sich wirklich lohnen, dann haben wir einen super Vorschlag: Werden Sie Mitglied unserer Feuerwehr! Und schon haben Sie einen Grund sich fit zu halten, tun was Gutes für sich und die Gesellschaft, werden Teil einer lustigen Truppe, haben nie wieder Langeweile, lernen ständig was dazu und geben Ihrem Leben einen weiteren Sinn. Kommen Sie doch einfach mal zu uns und lernen Sie uns und unsere Arbeit kennen. Die nächste Gelegenheit bietet sich schon bald: 18.01.2019, 18:30 Uhr am Gerätehaus, Bahnhofstraße 6a in 02730 Ebersbach-Neugersdorf (gegenüber dem Spree-Eck).

Die Kameradinnen und Kameraden der OF Ebersbach/Sa.

Guten Rutsch!

Die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Ebersbach/Sa. wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr sowie eine schöne und unfallfreie Silvesterfeier.

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Für alle die, die das rumknallen nicht lassen können, hier noch ein paar nützliche Tipps, damit Sie bzw. wir alle sicher und störungsfrei ins neue Jahr kommen:

  • Wer selber knallt, sollte nur zugelassenes Feuerwerk verwenden. Es ist mit dem Prüfsiegel BAM PII gekennzeichnet. Aus dem Ausland mitgebrachte Feuerwerkskörper sind in Deutschland nicht zulässig.
  • Knallkörper müssen auf dem Boden liegend angezündet werden.
  • Silvesterraketen schießt man am besten aus einem Wasserkasten mit mehreren Flaschen ab. Kleine, leichte Flaschen sind ungünstig. Sie sollten mindestens einen Liter fassen und aus Glas sein.
  • Feuerwerkskörper sollten aus Sicherheitsgründen nicht von Menschen gezündet werden, die zuvor viel Alkohol getrunken haben. Auch in Kinderhänden haben Böller und Raketen nichts verloren.
  • Feuerwerksbatterien sollten auf einer festen Unterlage gezündet werden. Fällt die Batterie um und verschießt ihre Raketen waagerecht über den Boden, sollten Sie nicht versuchen, sie wieder aufzurichten, sondern schnell das Weite suchen!
  • Experten empfehlen einen Sicherheitsabstand von acht Metern. Deshalb dürfen Feuerwerkskörper auch nicht auf einem Balkon verwendet werden.
  • Zündet ein Feuerwerkskörper nicht sofort, ist es ratsam abzuwarten, ob noch etwas passiert. Erst wenn sich auch nach längerer Zeit nichts rührt, kann man sich dem Böller wieder nähern.
  • So genannte ‚Versager‘ nicht noch einmal angezündet werden. Am besten landen sie in einem Eimer mit Wasser, wo sie sich auflösen. Batterien haben dagegen einen Zweitanzünder, falls die erste Zündung nicht funktioniert.
  • Bei größeren Menschenmassen sollten Sie auf das Anzünden von Feuerwerk verzichten. Das ist zu gefährlich. Raketen im Rucksack könnten sich zum Beispiel unfreiwillig entzünden.
  • Auch wenn sie dem Anschein noch brauchbar sind, sollten auf der Straße liegende Silvester-Knaller nicht eingesammelt werden.

In diesem Sinne – kommen Sie gut ins neue Jahr!

Wir danken…

Die Kameradinnen und Kameraden der OF Ebersbach/Sa. bedanken sich bei den zahlreichen Gästen, die uns auch dieses Jahr im Rahmen unseres Sommerfestes besucht haben. Bedanken möchten wir uns aber auch bei den Weißbachtaler Musikanten für die wunderbare Blasmusik am Freitag und bei den DJ’s Jens und Marko für die tolle Unterhaltung am Sonnabend. Der Fa. GS-Security-Service aus Neugersdorf danken wir für die Bewachung unseres Festgeländes in den Nächten. Ebenso danken möchten wir der Landeskirchlichen Gemeinschaft Ebersbach und der Fa. Sat.-Richter Elektrotechnik für die freundliche Unterstützung.

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Ein ganz großes Dankeschön gilt aber auch allen Helfern, die gar nicht Mitglied unserer Wehr sind, uns aber bei der Ausrichtung des Festes tatkräftig unterstützt haben und so zum guten Gelingen beigetragen haben. Egal ob Stadträte, Freunde und Verwandte unserer Kameraden oder ehemalige Kameraden, die inzwischen fern der alten Heimat wohnen – wir haben wieder großartige Unterstützung bekommen und danken ganz herzlich dafür.

Wir hoffen, dass wir bei dem ein oder anderen Gast Interesse für unsere Arbeit wecken konnten und man sich bald mal beim Ausbildungsdienst zum „reinschnuppern“ sieht. Wir freuen uns schon auf das nächste Sommerfest, hoffen aber auch auf ein Wiedersehen spätestens beim historischen Ruprechtmarkt im Dezember.

Die Ortswehrleitung dankt besonders den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, der Jugendfeuerwehrwartin sowie deren Helfern für die gelungene Schauübung am Samstag und allen Kameradinnen und Kameraden der aktiven Abteilung und der Alters- und Ehrenabteilung, die durch ihr großes Engagement dieses Fest wieder einmal ermöglicht haben.

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Feuerwehr rüstet sich für Klimawandel

Die Stürme Thomas, Xavier und zuletzt Herwart verursachten nicht nur in unserer Stadt erhebliche Schäden und sorgten für blockierte Straßen. In Zukunft muss leider noch öfter und mit noch heftigeren Stürmen gerechnet werden. Daher hat die Stadt Ebersbach-Neugersdorf beschlossen, die Feuerwehr für derartige Ereignisse auszurüsten. Gemeinsam mit der Stadtwerke Oberland GmbH, durch eine großzügige Spende eines ortsansässigen Gewerbetreibenden und mit Fördermitteln konnte nun ein Holzvollernter der Marke Komatsu (Modell 911) gebraucht beschafft werden. Damit wird es in Zukunft möglich sein, mit nur einer Einsatzkraft durch umgestürzte Bäume blockierte Verkehrswege sehr rasch wieder befahrbar zu machen. Das Gerät soll natürlich auch überörtlich eingesetzt werden. Soweit die Einsatzlage es zulässt, können auch der städtische Bauhof und die SWO GmbH auf die Technik zur Pflege der kommunalen Wälder zugreifen. Das Bedienpersonal wird in den nächsten Wochen durch den Hersteller entsprechend geschult.

Artikel

Das Fahrzeug wurde bereits mit Blaulicht und Martinhorn ausgestattet sowie in RAL 3000 umlackiert. Als nächstes soll der Einbau eines Digitalfunkgerätes erfolgen sowie ein Gerätefach mit Absperrmaterial installiert werden. Das Fahrzeug verfügt über 170 KW, wiegt ca. 18 Tonnen, ist 7,55 Meter lang und 2,72 Meter breit. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h.

Zum internationalen Tag der Feuerwehrleute am 4. Mai soll die feierliche Übergabe am Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Ebersbach/Sa. stattfinden. Gäste sind dazu recht herzlich eingeladen.